Unterrichtspraktische Prüfung - Sozialwissenschaften und Politik/Wirtschaft unterrichten

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Unterrichtspraktische Prüfung

Examen

Hier finden Sie die Hinweise des Landesprüfungsamtes zu den Regelungen der OVP 2011.

Hinweise zur Stellungnahme nach der UPP finden Sie weiter unten auf der Seite.

Die folgende "Checkliste" stammt zwar noch aus der Zeit der 2-jährigen Ausbildung nach der OVP von 2003, kann aber nach wie vor bei der Überprüfung eigener Planungen eine Hilfe sein:

Achtung: Dies ist keine "kurzgefasste Didaktik" – und auch kein "Garantieschein" für gelungene Stunden. Aber ein – hoffentlich – sinnvolles Mittel zur Reflexion der eigenen Planungen. (Und eventuell ein Hinweis darauf, dass bestimmte Entscheidungen besonders zu begründen sind.)

1) Liegt der Thematik der Stunde ein – aktuell relevantes – politisches Problem zu Grunde? Ist dieses hinreichend eingegrenzt?

2) Macht der Einstieg das Problem deutlich? Kann daraus eine Fragestellung entwickelt werden, die als "Überschrift" der Stunde dienen kann? (Wird eine Hausaufgabe sinnvoll in die Stunde eingebracht?)

3) Sind die Phasen klar getrennt und sind deren jeweilige Funktion und der "innere Zusammenhang" klar? Sind die Impulse für die Gelenkstellen klar (und evtl. vorformuliert)? Ist die Rolle des/der Lehrers/in in den jeweiligen Phasen klar? Was ergibt sich daraus für das eigene Verhalten?

4) Sind Aufgabenstellungen klar formuliert? Sind sie im Anforderungsniveau angemessen (insbesondere in S II mehr als AFB I)? Wird ihr Verständnis angemessen gesichert?

5) Ist das zum Einsatz kommende Material hinreichend reduziert (in Bezug auf Umfang und Schwierigkeitsgrad)?

6) Kommen wechselnde Methoden, Arbeitsweisen und Sozialformen zum Einsatz? Passen diese jeweils zur Funktion der Phasen und zu den Aufgabenstellungen?

7) Können SchülerInnen Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem bisherigen Unterricht erkennbar einbringen?

8) Ist hinreichend Raum für selbstständiges und kooperatives Arbeiten? Werden Differenzierungsmöglichkeiten genutzt bzw. geschaffen?

9) Ist die Zeitplanung realistisch? Lassen sich flexible "Ausstiege" oder Eventualphasen einplanen?

10) Werden Ergebnisse sinnvoll gesichert? Sind die gewählten Visualisierungen funktional? Gehen die gesicherten Ergebnisse sichtbar über den Input hinaus (Stichworte: Lernzuwachs, Verarbeitunsgtiefe)? Knüpft eine Hausaufgabe sinnvoll (z.B. durch Vertiefung, Umwälzung, Perspektivenwechsel) an die Ergebnisse an?

11) Sollen Methoden oder Arbeitsweisen reflektiert werden? Gibt es dafür (wie z.B. bei Rollenspielen) "vorgefertigte" Vorgehensweisen? Stehen Sicherung und Reflexion in einem stimmigen Verhältnis zueinander?

12) Haben Sie Ihre Planungen mit wenigstens einem/r kompetenten Kollegen/in einmal in allen Eventualitäten durchgespielt?

13) Und vor allem: Fühlen Sie sich mit dem Plan wohl? "Perfektionieren" Sie damit etwas, was Ihnen schon einmal gut gelungen ist? Ist die Stunde in der Form "ihr Ding"?


Viel Erfolg und viel Glück!
... und vor allem: Don't panic!


Hier finden Sie Hinweise zur Gestaltung des Statements vor der Prüfungskommission, das  in der OVP von 2003 vorgesehen war. Die Hinweise können vorübergehend auch als Anregung für den Einstieg in das von der OVP 2011 vorgesehene 15-minütige Gespräch über die UPP genutzt werden.

 
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