Schriftliche Planung (OVP 2003) Schriftliche Arbeit zur UPP (OVP 2011) - Sozialwissenschaften und Politik/Wirtschaft unterrichten

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Schriftliche Planung (OVP 2003) Schriftliche Arbeit zur UPP (OVP 2011)

Examen

Den Hinweisen des Prüfungsamtes können Sie wichtige Anforderungen an diese Arbeiten (Seite 12 ff.) entnehmen.

Für die schriftlichen Arbeiten nach der OVP 2011 gibt das Papier des Seminars Vettweiß wichtige allgemeine Hinweise. Fachspezifische Ergänzungen und Konkretisierungen(insbesodnere zu dem gegenüber der unten stehenden Checkliste zu erweiternden Aspekt der Darstellung längerfristiger Unterrichtszusammenhänge) finden Sie hier.

Die folgende "Checkliste" ist das zwar noch Ergebnis gemeinsamer Beratungen der Fachleiterinnen und Fachleiter für Sozialwissenschaften des Regierungsbezirks Köln über die Erwartungen an eine "kurzgefasste schriftliche Planung", wie sie letztmalig bei den Prüfungen im Herbst 2012 vorzulegen war, sie kann aber dennoch als zusätzliche Hilfestellung auch für die schriftlichen Arbeiten nach der OVP 2011 von Nutzen sein.



1) Das Thema der Stunde benennt a) eine möglichst klar eingegrenzte politisch-sozialwissenschaftliche oder wissenschaftsmethodische Fragestellung und  liefert  b) eine konkrete Vorstellung von dem Gegenstand und der Zielrichtung der Stunde.

2) Die Ziele (Stunden- und Teilziele) sind so formuliert, dass sie einen als Ergebnis formulierten  Kompetenzzuwachs ausweisen. Es wird jeweils benannt, woran sich das Erreichen des Ziels erweisen soll, bzw. wobei der Kompetenzzuwachs erreicht werden soll.

3) Die Schwerpunktsetzung für die konkrete Stunde wird nachvollziehbar begründet. Fachdidaktische Prinzipien werden für Begründungen herangezogen. Schwerpunktsetzung und Begründung entsprechen der formulierten Zielsetzung und das Geschehen in der Stunde passt dazu. Die Ziele bleiben nicht auf den AFB I bzw. auf den Erwerb von Sachkompetenz beschränkt. Der Umgang mit dem AFB III wird angemessen begründet (s. 4.)

4) Die Stunde wird nachvollziehbar in den Kontext des Unterrichtsvorhabens eingebettet. Wenn dabei Themen anderer Stunden, Elemente oder Sequenzen angegeben werden, beschränken die Formulierungen sich nicht auf die Benennung von Gegenständen. Wenn in der Stunde Leistungen im AFB III bzw. die Förderung der Urteils- oder Handlungskompetenz nicht vorgesehen sind, wird deutlich gemacht, wo das geleistet wird.

5) Im Zuge der didaktischen Reduktion werden auch auf der Sachebene die Relevanz des Gegenstands und des Problems und die Eingrenzung für die Stunde plausibel begründet.

6)  Der Bezug zu den curricularen Vorgaben wird sowohl auf der Inhaltsebene wie auf der Ebene der Kompetenzen bzw. Ziele hergestellt.

7)  Im Zusammenhang der Begründung von Schwerpunktsetzung und methodischer Gestaltung werden für die Planung der konkreten Stunde relevante Aussagen zur Lerngruppe gemacht und daraus begründete Schlussfolgerungen gezogen.

8) Entscheidungen zu  Materialauswahl und –einsatz, zu Methoden, zu Arbeits- und Sozialformen werden nachvollziehbar begründet und stimmige Hinweise auf methodisch-didaktische Literatur gegeben. Der Verlauf der Stunde wird in den Aspekten, die sich nicht aus den Materialien ergeben, didaktisch kommentiert.

9) Es wird auf mögliche Risiken eingegangen und erklärt, wie diesen entweder begegnet wurde oder wie evtl. damit umzugehen ist.  Es werden Alternativen (die evtl. konkret zum Tragen kommen, wie z.B. Eventualphasen, mögliche frühere "Ausstiege" o.ä.) erläutert.

10) Alle Materialien und Arbeitsaufträge sind in der Form als Anlage beigefügt, in der sie im Unterricht zur Verwendung kommen.

11) Tafelbilder, Foliennotizen oder andere erwartete Ergebnisse werden antizipiert und mit dem entsprechenden Verweis auf die "Offenheit" des Ergebnisses beigefügt.

12) Die verwendete Literatur ist angegeben (Richtlinien/ Lehrpläne, evtl. ein oder zwei Quellen zur Sachanalyse, didaktische Literatur, sofern die Begründungen sich darauf beziehen)

13) Die Erklärung (s. S. 13 der Hinweise des Prüfungsamtes) ist beigefügt und unterschrieben.

 
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